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FAQ

Warum tut Ihr das?

Vor unseren Augen erleben wir in Syrien die größte humanitäre Krise unserer Zeit. Wir können dem nicht einfach länger nur zuschauen. Wir wollen dieses Gefühl der HIlflosigkeit in Aktion verwandeln. Wir wollen die Aufmerksamkeit der Welt darauf lenken, dass dort Zivilisten sterben. Wir planen nicht in die Politik einzusteigen – aber wir wollen ein Ende der Bombardierung von Zivilisten in Syrien und Korridore für Hilfstransporte, so dass den Menschen geholfen werden kann.

Warum Aleppo?

Aleppo ist das am härtesten umkämpfte Schlachtfeld Syriens geworden. In Aleppo werden Zivilisten und zivile Einrichtungen bombardiert und durch die Belagerung sind gibt es weder genügend Essen noch ausreichend medizinische Versorgung oder jegliche andere Hilfe. Aleppo ist das Symbol für die größte humanitäre Katastrophe, mit denen sich die Welt aktuell konfrontiert sieht.

Warum sollen wir mitmachen?

Gehe mit uns, wenn Du gegen das Töten von unschuldigen Menschen bist.
Gehe mit uns wenn Du es nicht aushalten kannst untätig zu sein, einfach nur zuzusehen wie Menschen getötet werden, aber niemand etwas dagegen tut.
Gehe mit uns Du an unsere Macht – die Macht der Bevölkerung – und an die der Märsche glaubst. (Du erinnerst Dich an Gandhi, and Martin Luther King, an die 89er Montagsdemonstrationen?) Und wenn Du nicht daran glaubst, wird Zeit es auszuprobieren.
Gehe mit uns, wenn Du glaubst, dass des Ende der Bombardierung von Zivilisten und sichere Korridore nach Aleppo jetzt geschaffen werden müssen. Trage Dich ein bei unserem Facebook-Event.

Was passiert, wenn wir in Syrien ankommen?

Unser Plan ist, dass die UN und alle anderen Institutionen und Verantwortlichen, die in der Lage sind, das Massaker an syrischen Zivilisten zu stoppen, uns hören, bevor wir an der syrischen Grenze angekommen sind. Wir wollen auf keinen Fall noch mehr Opfer und Leid.

Wir sagen nicht, dass wir DIE Lösung kennen….. Es geht uns darum, Menschen dazu zu bringen, eine Lösung zu finden und zu verfolgen.

Das letzte Stück des Weges zwischen der türkisch-syrischen Grenze und Aleppo ist nur ein ganz kleiner Teil des Marsches. Jeder Kilometer zählt, um zu zeigen wie viele wir sind! Wir wollen den Geflüchteten, die wir auf unserem Weg treffen helfen, wir wollen zeigen, dass es uns interessiert, was in Syrien passiert.

Demnach ist Syrien zu erreichen zwar das Ziel – doch noch wichtiger ist der Weg dorthin und die Unterstützung und Hilfe, die wir auf dem Weg leisten können.

Wer organisiert den Marsch?

Wir sind Menschen die glauben, dass wir keine Macht haben, nichts tun können.
Wir wollen losgehen um Menschen wie uns zu helfen, die nicht das Glück hatten, in Berlin, London oder Paris geboren worden zu sein.

Wir werden die Belagerung von Aleppo nicht länger tolerieren. Hand in Hand werden wir von Berlin, nach Tschechien, Österreich, Slowenien, Kroatien, Serbien, Mazedonien, Griechenland und die Türkei nach Aleppo laufen!

Wir, das sind einfach nur Menschen mit Mitgefühl.

Anna Alboth, Journalistin und Autorin des Reise-Blogs »The Family Without Borders«, ist die Initiatorin der Aktion. Innerhalb von wenigen Tagen hat sich das Organisationsteam rasant vergrößert. Mittlerweile gehören dutzende Menschen aus verschiedensten Ländern dem Team an.

Seid Ihr mit einer Partei oder Organisation verbunden? Hat dieser Marsch irgendwelche politischen oder ideologischen Verbindungen?

Die einzigen Dinge, die uns während dieses Marsches verbinden, sind Frieden, Mitgefühl und Hoffnung für Aleppo sowie andere syrische Städte und Dörfer. Wir brauchen eine Flugverbotszone und sichere Korridore für die Zivilisten.

Der Krieg in Syrien ist kompliziert und komplex. Die syrische Zivilbevölkerung muss geschützt und gerettet werden, aber wir sollten die Gerichte und Kriegstribunale entscheiden lassen, wer für welche Verbrechen dort zur Rechenschaft gezogen werden muss. Jetzt ist wichtig, das Bombenangriffe auf unschuldige Menschen und strategisch wichtige Einrichtungen wie bspw. Krankenhäuser gestoppt werden.

Was sind unsere Ziele?

Wir wollen uns mit all unseren Möglichkeiten dafür einsetzen, dass das Töten von Zivilisten in Aleppo und auch in allen anderen Orten von Syrien ein Ende hat. Unser Ziel ist es laut NEIN zum Krieg, NEIN zu den Gräueltaten und NEIN zu den Todesopfern zu sagen.

  • Wir wollen uns erheben und unseren Politikern sagen, dass wir von ihrem NICHTS – TUN genug haben und wir wollen eine sofortige Entscheidung darüber, wie das, was in Syrien geschieht, gestoppt werden kann!
  • Wir erheben uns für ein Ende der Bombardierung von Zivilisten in Syrien!
  • Wir fordern sichere Korridore für die Menschen!
  • Wir wollen unsere Solidarität mit den syrischen Zivilisten demonstrieren und sie wissen lassen, dass wir uns um sie sorgen und mitfühlen.
  • Wir wollen Menschen darauf aufmerksam machen, was in Syrien passiert. Wir wollen Gespräche, Interesse, Kommentare – anstatt immer nur auf Facebook hoch und runter zu scrollen!

Wie lange wird der Marsch gehen?

Es wird ca. 3,5 Monate dauern, bis wir die syrische Grenzen erreicht haben. Wir erwarten von niemanden, dass er die ganze Strecke mitläuft. Wir denken dabei eher, an eine Art Staffellauf der Solidarität.

Wie weit wollt Ihr gehen?

Das Ziel des Marsches ist Aleppo zu erreichen. Wir werden versuchen so weit wie möglich zu kommen. Falls das aus rechtlichen, logistischen oder sicherheitstechnischen Gründen nicht möglich ist, werden wir einen anderen Weg finden, um unsere Botschaft von der türkisch-syrischen Grenze nach Aleppo zu schicken.

Ich will mitkommen. Was muss ich einpacken?

Hier gibt es ein Liste von all den Dingen die Du einpacken und beachten solltest (in Englisch).

Wo werden wir schlafen?

Wir werden versuchen Campingplätze, Schulen oder Hostels auf dem Weg zu finden und Euch dann über diese zu informieren. Wir haben aktuell Kontakt zu Organisationen aufgenommen, um private Unterkünfte oder Turnhallen zu finden. Aber schlimmstenfalls müsstest Du so ausgestattet sein, dass Du mit Deinem Equipment auch draußen schlafen könntest.
Letztendlich müssen die Übernachtungen also von jedem, der mitläuft, eigenverantwortlich organisiert werden.

Was ist mit der Verpflegung?

Wir können kein Essen für Euch bereitstellen. Wir können keine Verpflegung organisieren. Aber wir werden Einkaufsmöglichkeiten auf dem Weg markieren. Wir arbeiten an Möglichkeiten, um Euch auf der Reise mit heißem Wasser zu versorgen.

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